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Licht und Schatten im TT Kreis Roth

Ein Bericht zum Ordentlichen Kreistag des BTTV-Kreises Roth

Zum ordentlichen Kreistag mit vorgeschaltetem Kreisjugendtag trafen sich die Vertreter der Tischtennis-Vereine in Eckersmühlen. Der SV Barthelmesaurach hat sich vom Tischtennissport zurückgezogen, sodass nur noch 24 Vereine zum Kreis Roth gehören.

In der vergangenen Spielzeit beherbergte der TT-Kreis Roth 7 Damen-, 70 Herren- und 25 Jugendmannschaften in seinen Kreisligen. Zwei Mädchenmannschaften spielten im benachbarten Kreis Weißenburg. Dazu kamen auf Bezirksebene weitere 12 Damenmannschaften, 9 Herren- und 5 Jugendmannschaften sowie eine Mädchenmannschaft hinzu.

Auf höherer Ebene zog der TV Hilpoltstein mit zwei Meistermannschaften in den Bayernligen der Herren und der Jungen erfolgreich seine Kreise und sorgte mit der Bundesligamannschaft durch den Auftritt beim deutschen Pokalfinale Final-Four für ein historisches Highlight schlechthin.

678 Stammspielerinnen und  Stammspieler waren regelmäßig in ihren Mannschaften im Einsatz.

Dagegen bleibt der Einzelsport weit hinter den Erwartungen zurück, insbesondere im Jugendbereich. Als die Grippewelle dazukam, mußte ein Kreisranglistenturnier der Schüler sogar ganz abgesagt werden.

Die Personalnot an der Spitze des Kreises wurde durch den Tod von Ernst Reinel noch verstärkt. Schon während seiner Erkrankung übernahmen Klaus Reiß und Tobias Weidner seine Aufgaben im Jugend-Mannschaftssport. Beim Kreisentscheid der Mini-Meisterschaften ist Andreas Kielmann für den Kreis eingesprungen. Kreisfachwart für die Öffentlichkeitsarbeit ist nun der Kreisvorsitzende Michael Baier.

Die neue bundesweit einheitliche Wettspielordnung war Gegenstand umfangreicher Erläuterungen, denn es gibt ab sofort für die Aufstellung von Mannschaften neue Möglichkeiten, aber auch neue Beschränkungen. So wird künftig zwischen Mannschaftsspielern und Ersatzspielern streng unterschieden, weil alle Mannschaftsspieler einer Mannschaft im gesamten Zeitraum einer Halbsaison eine unauflösbare Einheit bilden. Auch wenn während einer Halbsaison neue Spieler in eine Mannschaft aufgenommen werden, was weiterhin möglich ist, kann dafür kein zugehöriger Mannschaftsspieler in eine andere Mannschaft wechseln.

Innerhalb der Mannschaftsspieler wird ab sofort zwischen Stammspielern, Reservespielern und Ergänzungsspielern unterschieden. Nur die Stammspielerinnen und Stammspieler tragen zur Sollstärke einer Mannschaft bei. Als Reservespielerinnen und Reservespieler werden diejenigen Aktiven eingestuft, die in den beiden vorausgehenden Halbserien beim gleichen Verein weniger als zwei Mannschaftskämpfe im Einzel bestritten haben.

Gänzlich neu ist die Kategorie der Ergänzungsspieler. Damen und Mädchen können künftig auch ohne doppelte Spielberechtigung zusätzlich in den Herren- und Jungenmannschaften mitwirken und erhalten dort das Attribut "WES" (Abk. für weibliche Ergänzungsspielerinnen).

Weder die Anzahl der Damen noch die Anzahl ihrer Einsätze ist begrenzt. Sie tragen nicht zur Sollstärke der Mannschaft bei und können auch keinen Sperrvermerk mehr erhalten.

Daneben gibt es für Spielerinnen und Spieler der Altersgruppe Nachwuchs weiterhin die Möglichkeit einer uneingeschränkten Teilnahme am Erwachsenenspielbetrieb, wenn eine zusätzliche Spielberechtigung für den Erwachsenen-Mannschaftsspielbetrieb ("SBEM") erworben wird. In diesem Fall gelten sie als vollwertige Mannschaftsspieler und tragen auch zur Sollstärke der Mannschaft bei. Grundsätzlich gilt für die Reihenfolge aller Spielerinnen und Spieler eines Vereins innerhalb einer Mannschafts- meldung wie bisher der sogenannte Quartals-TT-Rating-Wert (QTTR-Wert), wobei weiterhin Abweichungen innerhalb der Toleranzbereiche erlaubt sind.

Die Toleranzgrenzen betragen in den Mannschaftsmeldungen der Altersgruppen Erwachsene und Senioren weiterhin jeweils mannschaftsintern 35 und mannschaftsübergreifend 50 QTTR-Punkte. Für die Spielerinnen und Spieler der Altersgruppe Nachwuchs in den Mannschaftsmeldungen der Erwachsenen erhöhen sich diese Toleranzwerte sogar auf 70 innerhalb einer Mannschaft und 85 zwischen zwei Mannschaften. Werden die Toleranzgrenzen von Spielern zwischen zwei Mannschaften überschritten, muss ein Sperrvermerk gesetzt werden. Ein Sperrvermerk ist jedoch nur für Stammspieler (incl. SBEM) und Reservespieler möglich.

Die neue Wettspielordnung soll den Vereinen weitere Möglichkeiten der Teilnahme am Spielbetrieb eröffnen. Daraufhin wurde beschlossen, dass im Kreis Roth künftig sowohl eine Mädchenkreisliga als auch die 2. Kreisligen der Jungen mit dem Braunschweiger System ausgespielt werden, bei dem die Sollstärke der Mannschaften nur noch bei drei Mannschaftsspielern liegt, jederzeit aber auch vier Spielerinnen oder Spieler vollwertig mitwirken können.

Nach der einstimmigen Entlastung des Kreiskassenwarts wurde eine Reihe von verdienten Sportkameraden persönlich geehrt. Hans von Kleist-Retzow (DJK Schwabach) erhielt die Verdienstnadel des BTTV in Silber und Joachim Pirner (TSV Georgensgmünd) die gleiche Ehrung in Gold. Helmut Räthe (SC 04 Schwabach) wurde mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Als Dank für sein Engagement über mehrere Jahrzehnte erhielt Klaus Reiß (TSV Wolkersdorf) die Ehrennadel des Bayerischen TT-Verbands in Gold mit kleinem Kranz.

Folgende Veranstaltung wurden vergeben: Mittelfränkischer Bezirksentscheid der Mini-Meisterschaft (TSG 08 Roth), Bezirksranglistenturnier der Damen und Herren (SC 04 Schwabach), 2. Bezirksbereichs-Ranglistenturnier der Schüler A-Klasse (TV 48 Schwabach), Kreiseinzelmeisterschaft der Damen und Herren am 15. Oktober 2017 (TV Hilpoltstein), Kreiseinzelmeisterschaft der Jugend am 8. Oktober 2017 (TV 48 Schwabach), 1. Kreisranglistenturnier Jugend und Schüler am 14. Januar 2018 (TV 48 Schwabach), 2. Kreisranglistenturnier Schüler A und C am 11. März 2018 (DJK Obermässing), 2. Kreisranglistenturnier Schüler B und Jugend am 18. März 2018 (SC 04 Schwabach).

Die Kreispokalfinalspiele der Damen, Herren, Mädchen und Jungen finden am 3. Februar 2018 traditionsgemäß bei der TSG 08 Roth statt und der Eröffnungskreistag am 7. September 2017 in Eckersmühlen.

Offen ist noch der nächste Ordentliche Kreistag, da im Bayerischen TT-Verband eine Strukturreform geplant ist, die eine Satzungsänderung erforderlich macht, über die erst am 9. Juli 2017 in Amberg auf einem außerordentlichen Verbandstag entschieden wird. Über das Für und Wider einer Strukturreform wurde unter dem Tagesordnungs- punkt Sonstiges ausführlich diskutiert.

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